Didier Carrard hat einen Masterabschluss in Rechtswissenschaften der Universitäten Freiburg und Freiburg im Breisgau, einen Postgraduiertenabschluss der Universität Neuenburg im Bereich Justiz und einen eidgenössischen Fachausweis als Brandschutzfachmann. Er trat im Dezember 2015 als Departementsleiter Prävention und Intervention in die KGV ein und bekleidet diese Position bis heute. Seit 2022 amtet er auch als stellvertretender Direktor des Unternehmens.

Seit seinem Eintritt in die KGV hat Didier Carrard unter anderem das Departement Prävention und Intervention aufgebaut, dessen Ziel die Stärkung des Gebäudeschutzes des Kantons vor Naturgefahren und Bränden sowie die Koordination und Ausbildung der Feuerwehr ist. Er hat auch an der Ausarbeitung des Gesetzes über die Brandbekämpfung und die Hilfeleistungen (BBHG) mitgewirkt und leitet heute das Reformprojekt ECAB360, das den Weiterbestand des Unternehmens sichern soll, indem die Entwicklung der Risiken im Zusammenhang mit Naturgefahren antizipiert wird.

Bevor Didier Carrard zur KGV kam, arbeitete er vier Jahre lang als Rechtsberater beim Oberamt der Saane und als wissenschaftlicher Berater im Sekretariat der Wettbewerbskommission (WEKO). Der 43-jährige Didier Carrard engagierte sich von 2001 bis 2013 für die Gemeinde Givisiez, wo er heute wohnt, zuerst in der Feuerwehr, dann als Mitglied in verschiedenen Kommissionen und schliesslich als Gemeinderat.

Der Staatsrat und der Verwaltungsrat wurden von der klaren und verbindenden Vision von Didier Carrard überzeugt – im Hinblick auf die Herausforderungen sowohl im Bereich der Naturgefahren- und Brandprävention als auch in der Gebäudeversicherung und im Einsatz der Rettungsdienste. Sein Innovationsgeist in Verbindung mit seiner fundierten Kenntnis des Freiburger Wirtschafts- und Institutionsgefüges stellt einen zentralen Vorteil dar, um es der KGV zu ermöglichen, die kommenden Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Diese Ernennung beruht auf einer klaren Überzeugung: Die KGV tritt in eine Phase ein, in der die Herausforderungen zahlreich sind – Entwicklung der Naturgefahren, steigende Erwartungen der Bevölkerung, Transformation der Organisationen sowie menschliche und technologische Fragestellungen.

Didier Carrard wird seine neue Stelle am 1. Juni 2026 antreten. Er folgt auf Patrice Borcard, der das Unternehmen im vergangenen November aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat.