Meteorologische Naturgefahren

Sturm/ Orkan

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Sturm und Orkan entstehen durch atmosphärisch bedingte Luftbewegungen von einer aussergewöhnlicher Heftigkeit. In den Bergen, auf Hügeln oder Bergkämmen und in Föhntälern ist die Gefährdung am höchsten. Schäden an Gebäuden werden durch die kurzzeitigen Böenspitzen verursacht.

Der Sturm „Lothar“ fegte am 26.12.1999 über die Schweiz und verursachte im Kanton Freiburg Gebäudeschäden in der Höhe von 53 Millionen sFr.

Hagel

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Hagel ist meist in Verbindung mit Gewittern auftretender Niederschlag in Form von Eiskugeln oder Klümpchen mit einem Durchmesser von 5 bis 50 mm. Form und Grösse der Eiskörner sowie Art und Intensität der Hagelwirkung werden beeinflusst durch das Klima, die Topografie und die Windverhältnisse.

Der Hagelsturm vom 23. Juli 2009 „Falling Stones“ verursachte im Kanton Freiburg Gebäudeschäden in der Höhe von ca. 125 Millionen sFr.

Schneedruck

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Die Schneelast kann zum Eindrücken der Dachkonstruktion bzw. des Gebäudes führen. Der Schneerutsch (Dachlawine) kann Schäden an tiefer liegenden Gebäudeteilen verursachen und Personen gefährden.

Die grössten kumulierten Schneemengen seit 1981 fielen im Winter 2008/2009. 314 Schadenereignisse durch Schneedruck oder Schneerutsch verursachten Schäden im Kanton Freiburg von 800‘000.– sFr.

Heftige Niederschläge

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Intensive Regenfälle können zu Überschwemmungen von Grundstücken und zu Wassereintritt ins Gebäude führen.

Die starken Niederschläge vom 7. bis 9. August 2007 verursachten in Freiburg, Marly, Bürgeln, und im unteren Sensebezirk grosse Überschwemmungen. Ein Schaden von mehreren Millionen Franken entstand.